Gaia-Wanderungen im Mühlviertel

Gaia-Wanderungen im Mühlviertel

 

Gaia Wanderung

 

Unser Land hier, in dem u.a. auch die Zaunreiter-Akademie eingebettet ist, - das Mühlviertel – ist ein ganz besonderes. Es ist nicht laut mit sensationellen Attraktionen wie manch andere, längst einem Massentourismus erschlossene Gegend. Seine Besonderheiten sind meist im Verborgenen zu finden, wenngleich sie nun auch zunehmend, in manchmal nicht sehr glücklicher Form, „erschlossen“ werden. In seinen Wäldern finden sich teils riesige Granitformationen, welche vielfach in alten Zeiten von den Menschen für verschiedene Arten von Kulten genützt und wohl teilweise mitgestaltet wurden, nicht zuletzt durch die Schalen, die sich auf vielen von ihnen befinden. Es sind Orte, welche mit ihren Steinen eine Chronik uralten Wissens darstellen, und welche uns zugleich direkten Zugang zu Kräften und Informationen im Erdinneren gewähren. Schon in Urzeiten spürten die Menschen, dass diese Orte und Felsen eine besondere Form der Kommunikation mit der beseelten Erde und ihren Wesenheiten ermöglichen...sei es mit den Ahnen, den Elementarwesen oder den Landschaftsdevas. Granit ist Urgestein und damit Träger direkter Informationen aus dem Herzen der Erde.
Die Schönheit dieses Landes mit seinen geheimnisvollen Tälern zwischen den sanften Hügeln, den mäandrierenen Bächen mit dunklem, eisenhaltigem Wasser und immer wieder überraschend auftauchenden Weitblicken auf die Alpenkette und die dahinrollende Weite der Hügel wird jeden anrühren, der ihr nicht ohnehin schon verfallen ist.

Bei den “Gaia-Wanderungen“ werden besondere Orte auf ausgesuchten Wegen erwandert. Eine kurze Einführung in der Zaunreiter-Akademie eröffnet den Kreis sowie das Thema des jeweiligen Ortes und ermöglicht eine persönliche Vorbereitung darauf. Die Wanderung ist begleitet von mehrdimensionaler Wahrnehmung, Gaia-Touch-Übungen, kleinen rituellen Elementen, Aspekten der Geomantie und Geokultur sowie vertiefender und achtsamer Kommunikation.
Wissen aus Biologie und Geologie, der (Landschafts-)Mythologie, der Ur- und Frühgeschichte des Mühlviertels, u.a. in Zusammenhang mit matriarchaler Kultur, der Flurnamenforschung als auch Sagen und ihre ursprüngliche Bedeutung und Symbolik werden das Erleben der erwanderten Orte und Landschaften erweitern.
Nach der Rückkehr schließt der Erfahrungsaustausch im Kreis das Erleben ab.

 

 

Gaia-Wanderung nach St. Michael ob Rauhenödt
Uralter Kultplatz an der europäischen Wasserscheide: Ein Ort der Verbindung

 

Gaia Wanderung

St. Michael ist der Heilige der Luftplätze, und damit auch der Hüter der neuen Wassermannzeit – einer Luftzeit, in der es um Bewusstsein und Kommunikation geht. Überall in Europa finden wir seine Heiligtümer hoch oben auf Hängen und Berggipfeln. Er ist der Engel, der, laut Überlieferung und Ikonografie, mit seinem Speer den Drachen tötet. In Wahrheit ist er die Kraft des Kosmischen, die mit dem Lichtstrahl die befruchtende Verbindung herstellt zum Erddrachen.
Wir wandern von den Hängen St. Oswalds hinauf an die Kante der Hochebene, auf welcher sich die europäische Wasserscheide befindet. An dieser Kante – mit Blick weit hinein ins Land und über die ganze Alpenkette – steht St. Michael mit seinen Wetterlärchen.
Dann gehen wir weiter nach Norden Richtung Mitterbach und befinden uns direkt im Gebiet der Wasserscheide, mit seiner besonderen Magie, wie es sich vom Ural bis nach Spanien zieht – dieses Rückgrat Europas, von dem aus die Zuflüsse der großen Flüsse ihren Urpsung nehmen. Ein geeigneter Ort der Verbindung. Hier wollen wir rituell die Einheit Europas stärken. Danach kehren wir beim Forellenwirt ein, bevor wir uns wieder auf den Rückweg machen … nun mit der Aussicht auf die unendlichen mühlviertler Hügel und die Alpen – so das Wetter hoffentlich mitspielt.

Termin
Ort
Leitung
Ausgleich
 
Anmeldung
Mitzubringen
  

29. September 2018, Sa 10:00 bis ca. 18:00 Uhr
Zaunreiter-Akademie
Barbara Buttinger-Förster, Künstlerin, Geomantin
€ 70,- (vorgeschlagener Betrag)
(bezügl. Storno, Rabatte und Ermäßigung siehe Anmeldung) 
Zaunreiter-Akademie oder 0664 73601544
Wetterfeste Kleidung und Schuhe, Sitzunterlage, ev. Schreibzeug,
Thermos mit warmem Getränk, genügend Jause.

 

 

Gaiawanderung im Rückenraum des Kefermarkter Flügelaltares: durch das wildromatische Flanitztal auf den Buchberg – vom Beckenraum zum Haupt

 

Gaia Wanderung

Der weltberühmte hochgotische Flügelalter der kleinen mühlviertler Gemeinde Kefermarkt verdankt sein Überleben dem Dichter Adalbert Stifter, welcher eine Zeit lang Landeskonservator von Oberösterreich war und die besondere Qualität dieses Kunstwerkes erkannte. Seit meiner Kindheit besuche ich ihn jährlich mehrmals, und seine archetypischen Figuren, insbesondere der eindrucksvolle Christophorus, sind mir wie altvertraute Personen. Marko Pogačnik hat etwas sehr Schönes gesagt, als ich ihn dorthin führte: Der Schrein des Flügelaltares sei das Portal eines unsichtbaren Häuschens dahinter, welches von einer weisen, weiblichen Feenpräsenz bewohnt sei.
„Dahinter“ bedeutet in geomantischer Sprache nicht nur eine Lokalität, sondern auch eine Kausalität. Gehen wir in der Richtung des Altares weiter, so kommen wir jedoch in die Gegend, die wir diesmal bewandern wollen. Der kleine Bach Flanitz bricht sich durch Felsen seine Bahn, hohe granitene Wesenheiten stehen da an seiner Seite. Wir befinden uns in einer tiefen, inneren Ebene der Landschaft, die in Entsprechung zu unseren Körpern den Beckenraum repräsentieren würde. Durch diese „Drachensphäre“ steigen wir immer höher, kommen zu den lieblichen Wiesen von Elz mit seinen Pechölsteinen, einem Christus-Einstrahlfokus (Herzebene), und wandern dann immer höher auf den bewaldeten Buchberg, der uns einen weiten Ausblick über das untere Mühlviertel bietet – ganz verbunden mit der Luftenergie – Bewusstseinsebene. Eine wunderbare Wanderung durch die typischen Ebenen der mühlviertler Landschaft und zugleich die Ebenen, welche unseren leiblichen Kosmos ausmachen.
Verbunden, wie immer, mit Wahrnehmungs- und Gaia-Touch-Übungen sowie Austausch und Reflexion in der Gruppe.

Termin
Ort
Leitung
Ausgleich
 
Anmeldung
Mitzubringen
  

28. April 2018, Sa 10:00 bis ca. 18:00 Uhr
Treffen vor der Pfarrkirche von Kefermark
Barbara Buttinger-Förster, Künstlerin, Geomantin
€ 70,- (vorgeschlagener Betrag)
(bezügl. Storno, Rabatte und Ermäßigung siehe Anmeldung) 
Zaunreiter-Akademie oder 0664 73601544
Wetterfeste Kleidung und Schuhe, Sitzunterlage, ev. Schreibzeug,
Thermos mit warmem Getränk, genügend Jause.

 

 

Gaia-Wanderung St. Thomas am Blasenstein:
Steinheiligtum der Drachenkraft und des Neubeginns

 

Gaia Wanderung

Das gigantische Steinheiligtum in und um St. Thomas ist überlagert von vielerlei historischen Schichten, Sagen und Touristenattraktionen.
Tatsächlich sind die imposante Lage mit Blick hinunter gegen die Donau und auf die Alpenkette sowie die vielen ungeheuerlichen Steinformationen im Ort und seiner Umgebung dazu angetan, in ihrer besonderen Ästhetik zu faszinieren. Der "luftgselchte Pfarrer" (eine Mumie aus dem 18 Jhdt.) sowie eine große Anzahl sehr alter Menschen in dieser Gegend könnten auf eine besondere energetische Qualität des Ortes hinweisen. "Drachen" werden in der Geomantie die primordialen wesenhaften Kräfte der Erde, Gaias, genannt, welche, noch ganz nah an ihrem Kern oder ihrem Herzen, ihre Urbilder in Richtung einer materiellen Manifestation bewegen. An bestimmten Orten, in bestimmten Landschaften kommen diese Drachen der Erdoberfläche sehr nahe, können wir ihre gewaltigen Ursprungskräfte spüren und mit ihnen in inspirierenden und wandelnden Kontakt kommen.
In St. Thomas gibt es die Sage, dass unter den Steinen ein Drache eingesperrt sei, und dass dieser von Zeit zu Zeit seinen Atem ausstoße. Im Dorfgasthaus Ahorner hängt ein Foto aus den 60er Jahren, welches eine pilzförmige Formation in der Luft über dem Blasenstein zeigt, die nach verschiedenen Interpretationsversuchen schließlich als Insektenschwarm gedeutet wurde.
Auf diesem Blasenstein befindet sich auch die "Bucklwehluckn", der berühmteste der vielen Durchkriechsteine der Gegend, an welchem die Menschen ihre Krankheiten und Sünden abstreifen konnten, um wie neugeboren, einer neuen Gnade teilhaftig, daraus hervorzugehen.
Wir interessieren uns also für die tiefen, ursprünglichen Schichten und Zusammenhänge in dieser Landschaft, welche sie uns als einen riesigen Landschaftstempel, bestehend aus mehreren sakralen Kompositionen, darstellen. Wir versuchen, ihr in dieser Zeit der umwälzenden Veränderungen zu begegnen, in eine Kommunikation mit ihr einzutreten. Vielleicht hat sie wichtige Botschaften für uns, vielleicht können auch wir durch unsere ehrfurchts- und liebevolle Wahrnehmung etwas in ihr beleben und stärken.

Termin
Ort
Leitung
Ausgleich
 
Anmeldung
Mitzubringen
  

1. Mai 2017, Mo 10:00 bis ca. 17:00 Uhr
zuerst Zaunreiter-Akademie (4232 Hagenberg), dann St. Thomas
Barbara Buttinger-Förster, Künstlerin, Geomantin
€ 70,- (vorgeschlagener Betrag)
(bezügl. Storno, Rabatte und Ermäßigung siehe Anmeldung) 
Zaunreiter-Akademie
Wetterfeste Kleidung und Schuhe, Sitzunterlage, ev. Schreibzeug,
Thermos mit warmem Getränk, Jause.

 

 

Gaia-Wanderung: Ahnenbegegnung im Land­schafts­organismus rund um die Zaunreiter-Akademie

 

Gaia Wanderungen

 

Penzendorf / Bethendorf, Ding-Dorf /Thing- bzw. Versammlungsplatz, Kempfenberg / Heiliger Berg, Kapellenplätze / Torhüterplätze, Hexenstein / Frauenplatz...

Wie die Erde, Gaia, ein goßer beseelter Organismus ist, so auch die Landschaftsräume, welche sie trägt. Eine holonische Sicht erkennt in den jeweils kleineren Organismen das Abbild des übergeordneten, größeren.
Penzendorf, die Streusiedlung, in welcher sich der Haselbergerhof, Träger der Zaunreiter-Akademie, befindet (übrigens 1499 erstmalig urkundlich erwähnt), dürfte wohl seinen Namen den Bethen, den drei heiligen Frauen bzw. Aspekten der vorgeschichtlichen weiblichen Gottheit verdanken, in welcher sich unsere AhnInnen aufgehoben fühlten.
Das benachbarte Dingdorf trägt ziemlich eindeutig noch den Namen des ursprünglichen Thing-Platzes: Versammlungs- und Gerichtsstätte eines bestimmten Landschaftsraumes. Gelegen ist es zwischen dem hohen und dicht bewaldeten Kempfenberg und dem Zaunreit-Berg, mit freiem Blick nach Süden wie nach Norden. Kleine Kostbarkeiten wie der Hexenstein und die Kapellenplätze wirken ebenfalls als Puzzleteile in dem Bild, durch das wir in einen alten, lebendigen Zusammenhang eintauchen und schon durch das Erkennen der Landschaft einen Teil ihrer Würde zurückgeben.

Termin
Ort
Leitung
Ausgleich
 
Anmeldung
Mitzubringen  

25. Oktober 2015, Sonntag 10:00 - ca. 17:00h
Zaunreiter-Akademie (Hagenberg/Mkr.)
Barbara Buttinger-Förster
inkl. einer einfachen Mahlzeit: € 80,-
(bezügl. Storno, Rabatte und Ermäßigung siehe Anmeldung) 
Zaunreiter-Akademie
Wetterfeste Kleidung, regenfestes Schuhwerk, Sitzunterlage,
eventuell eine Jause und warmes Getränk in Thermosflasche.

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