Die Schwitzhüttenzeremonie Neugeburt aus der Erde

 

Schwitzhütte Linz

   

Das Schwitzhüttenritual findet man bei vielen erdverbundenen Völkern der gemäßigten bis kalten Klimazonen (u.a. auch bei den Kelten). Biegsame Äste, oft von der Weide, werden kreisförmig in den Boden gesteckt und zu einem halbkugeligen Gerüst zusammengebunden. Mit Häuten, Rinden oder später Decken verschlossen, hält die kleine Hütte den Dampf glühender Steine, welche mit Wasser übergossen werden. Dieser Dampf wird von Menschen zur Reinigung verwendet.
Die Völker, welche die Schwitzhütte entwickelt haben, waren zumeist noch ganzheitlich mit der Natur und dem Kosmos verbunden. So haben sie die Reinigung auch nicht nur auf einer materiell-körperlichen Ebene erfahren, sondern ebenso ganzheitlich ihre Seelen und ihren Geist betreffend.
Bei uns in Europa ging dieses Wissen verloren und es ist ein großes Geschenk, dass es uns von amerikanischen Ureinwohnern wieder erschlossen wurde.
In die Schwitzhütte zu gehen ist ein Eingehen in das Innere der Erde, eine Rückkehr in ihren Leib, um daraus neu geboren zu werden.
Die Steine bringen mit ihrer Glut und Hitze die Kraft der Öffnung und geben ihre Weisheit preis, welche von den Teilnehmern über ihr ganzes Leib-Seele-Geist-Wesen aufgenommen werden kann.

Die Schwitzhütte in der Zaunreiter-Akademie folgt der Tradition der Lakota (Stamm der Prärien). Sie vermittelt uns einen direkten Zugang zu Bedeutung, Kraft und Beseeltheit der einzelnen Elemente des Schwitzhüttenrituals und ermöglicht eine große spirituelle Tiefe, verbunden mit uraltem Heilwissen. Ein weiterer Schatz sind die Lakota-Schwitzhüttenlieder, welche eine Verbindung mit Grundkräften der Schöpfung ermöglichen.

In die Schwitzhütte zu gehen bedeutet nicht, sich von irgendwelchen eigenen religiösen oder spirituellen Vorstellungen verabschieden zu müssen...es sei denn, es mangelt ihnen an Liebe und Wertschätzung, nicht nur den Menschen, sondern allen Manifestationen der Schöpfung gegenüber – den sichtbaren und den unsichtbaren.

Frauen, welche in ihrer Mondzeit sind (=Menstruation), schwitzen nicht mit. Die Lakotas sehen in dieser speziellen Zeit der Frau eine eigene, kraftvolle Phase der Reinigung, welche diese zum Rückzug und zur Regeneration nützen kann. In der Zaunreiter-Akademie sind Mondfrauen auch bei Schwitzhüttenzeremonien willkommen und sie bietet ihnen einen ruhigen Ort, wo sie auch unter sich sein können.

Termine
25. März 2017, Samstag 10:00 bis ca. 20:00 Uhr
24. Juni 2017, Samstag 10:00 bis ca. 20:00 Uhr
24. September 2017, Sonntag 10:00 bis ca. 20:00 Uhr /// ACHTUNG NEUER TERMIN !!!

Ablauf
Eröffnungskreis mit Teaching, Aufbau, Suppe, getrennte Frauen- und Männerzeremonien,
Buffet, Abschlusskreis.

Leitung
Wolfgang Duchaczek (Hubschrauberpilot beim österr. Bundesheer, Sonnentänzer)
Barbara Buttinger-Förster

Kosten
€ 75,- + Realbeitrag zum Buffet.
Mondfrauen: € 50,-
Kinder über 6 Jahre: € 15,-; darunter gratis
Jugendliche und junge Erwachsene bis ca. 27 Jahre: nach Selbsteinschätzung, Mindestbeitrag € 35,-
Arbeitslose und Menschen in materiellen Krisensituationen: nach Absprache

Mitzubringen
Arbeitskleidung, feste Schuhe, ev. Arbeitshandschuhe, Schwitzkleidung (leicht, Baumwolle), Badetuch, Unterlage zum Sitzen (besonders bei Kälte!), Taschenlampe, Taschenmesser,
ev. Stoffe und Tabak für "Tobacco Ties".

  
 

UTZ Webdesign